Wir genießen die Vielfalt der Vögelwelt in dieser ursprünglichen Natur. Ich habe zum ersten Mal einen Eisvogel gesehen.
Es ist sehr schön.
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An dieser Stelle möchte ich noch einen Film von den Schlammvulkanen einfügen
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06.10.2025
Heute fahren wir in Richtung Tulcea am Donaudelta.
Da es aber die ganze Zeit regnet, machen wir uns kurzfristig direkt auf den Weg zum Meer.
Gegen Abend erreichen wir Vama Veche kurz vor der bulgarischen Grenze. Hier finden wir einen wunderbaren
Strandplatz.
Das Schwarze Meer ist ein einzigartiges und faszinierendes Gewässer, das sowohl geographisch als auch ökologisch eine bedeutende Rolle spielt. Es liegt zwischen
Südosteuropa und Westasien und
wird von sechs Ländern umrahmt: Bulgarien, Rumänien, Ukraine, Russland, Georgien und die Türkei. Seine Lebensbedingungen sind jedoch ungewöhnlich und stellen Herausforderungen wie auch besondere
Chancen für die lebenden Organismen dar.
Es ist durch die Meerenge des Bosporus mit dem Mittelmeer verbunden. Diese Verbindung hat einen erheblichen Einfluss auf die Strömungen, den Salzgehalt und die Biodiversität des Meeres.
Im Vergleich zu den Ozeanen hat das Schwarze Meer einen relativ geringen Salzgehalt.
Diese geringe Salinität ist auf den Zufluss mehrerer großer Flüsse wie die Donau, Dnister, Dnjepr und Manytsch zurückzuführen.
Ein besonderes und herausragendes Merkmal des Schwarzen Meeres ist die sogenannte Halokline, eine Schicht, bei der der Salzgehalt einen starken
Unterschied aufweist. Oberhalb dieser Schicht ist das Wasser weniger salzhaltig und reich an Sauerstoff, während unterhalb der Halokline das Wasser stark salzhaltig und nahezu vollständig
sauerstofffrei ist.
Es gibt keine Verbindung zwischen diesen Schichten.
Leben im Schwarzen Meer ist nur in 90 m Tiefe möglich.
Weiter unten befindet sich kein Sauerstoff mehr und der Salzgehalt nimmt zu.
Lange war das Schwarze Meer ein reiner Binnen- und Süßwassersee. Dann wurde es zu einem salzigen Gewässer mit Zugang zum Mittelmeer – doch wie? Diese Frage beschäftigt bis heute die Geologen. Fest
steht, dass irgendwann in der Geschichte der Bosporusdurchbrach
und dadurch eine dauerhafte Verbindung zum Mittelmeer entstand.
Diese Verbindung besteht seit rund 7000 Jahren.
Dazu gibt es unterschiedliche Theorien.
Eine Vermutung ist, dass es vor 7000 Jahren zu einer gigantischen Überflutung des Schwarzen Meeres kam. In dieser Überflutung sehen einige Wissenschaftler das Vorbild für die Geschichte der Sintflut,
die in der Bibel beschrieben
wird.
Warum sich der Name "Schwarzes Meer" heute durchgesetzt hat, dafür gibt es verschiedene Erklärungen. Zum einen kann man tatsächlich nur einen halben Meter tief ins Wasser blicken, denn das
Schwarze Meer ist sehr trüb. Historisch gesehen hat der Name aber eine andere Wurzel.
Als die Osmanen Anatolien erobert
hatten, mussten sie eine Bezeichnung für das Schwarze Meer finden. So übernahmen sie den Namen zunächst von den kolonisierenden Venezianern und
Genuesern. Diese hatten das Schwarze Meer "Mare Maggiore" genannt, also "Großes Meer". Im Türkischen übersetzte man das als "Kara Deniz". Doch "kara" konnte damals nicht nur "groß" bedeuten,
sondern auch "finster, trüb".
7.10.2025
Vama Veche
Wir haben hier einen wunderschönen Strandplatz mit Blick auf das Meer.
Beim Kochen, beim Aufwachen im Bett, beim Duschen fällt immer der Blick aufs Meer.
Wir schlafen mit dem Sound der Wellen ein und wachen mit ihm auf.
Wir müssen nur die Türe aufmachen und ein paar Schritte laufen, und schon stehen wir vor dem Meer.
Für uns ist das purer Luxus.
Vama Veche ist der südlichste Ort Rumäniens an der Schwarzmeerküste.
Vama Veche gilt als Treffpunkt für Individualtouristen, Künstler und Nonkonformisten. Inzwischen wurde Vama Veche durch die Anziehungskraft dieses Rufes zwar kommerzialisiert, aber Camping am Strand
ist nach wie vor erlaubt. Im Sommer treten so gut wie jeden Abend Livebands auf und die Kneipen haben in der Regel rund um die Uhr geöffnet. Davon spürt man in der Nachsaison
wenig.
Die Lokalitäten sind fast alle geschlossen.
Hier und da entdecken wir Anzeichen dieser pulsierenden Zeit.
Anders als in den meisten übrigen rumänischen Seebädern gibt es in Vama Veche keine großen Hotels, sondern private Pensionen. In den letzten Jahren wurden zwar einige neue Ferienvillen und Pensionen
erbaut, die Errichtung großer Hotelkomplexe konnte jedoch von einer Bürgerinitiative verhindert werden.
Heute ist das Wetter etwas regnerisch und windig.
Eine Spaziergang mit den Füßen im Meer ist immer eine tolles Erlebnis.
Wir bleiben jetzt ein paar Tage hier und genießen.
Es tut einfach zwischendurch gut, nicht immer zu überlegen, was diese nächste Station ist.
Es entspannt uns sehr, hier zu sein.
8.10.2025
Unser Tag beginnt meist mit einem leckeren Frühstück, viel Zeit und Backgammon danach.
Nach dem Frühstück verabschieden wir unsere Freunde Gerd und Sigrid. Sie reisen nun weiter Richtung Türkei,
Die zufälligen Begegnungen machen die Reisen auch sehr wertvoll.
Wir werden immer und überall wegen unserem MAN angesprochen und kommen mit manchen Leuten ins Gespräch.
So treffen wir heute drei Jugendliche aus Leibzig, die von Varna in Bulgarien nach Constanta wandern.
Es entwickelt sich eine nette und interessante Gesprächsrunde mit Spaghetti.
9.10.2025
Immer wieder begleiten uns Hunde am Strand.
Beschützen sie uns oder fühlen sie sich von uns beschützt. Das ist hier die Frage.
Das passiert uns auch mit einer schwarzen Katze.
Sie laufen neben uns her und liegen dann eine ganze Weile vorm Auto.
Irgendwie schon süß.
Faszinierend am Meer ist der weite Horizont und der Wolkenhimmel.
Die Weite lässt unsere Gedanken fließen.
Immer wieder verändern sich die Wolken und die intensive blaue Farbe des Himmels nimmt uns mit auf eine weite Reise.
Ich könnte stundenlang
nichts anderes machen als aufs Meer schauen. Diese unendliche Weite. Hinten am Horizont treffen sich dunkles, blaugrünes Wasser und königsblauer, leuchtender Himmel in einer klaren Linie. Kleine
weiße Wölkchen ziehen vorbei. Der unverkennbare Sound der rauschenden Wellen in Endlosschleife hat etwas energetisches und beruhigendes zugleich. Die weißen Schaumkronen kringeln sich und rollen
langsam auf den vom Wasser nassen, hellen Sand zu. Das Wasser glitzert im Sonnenschein. Der Wind weht mir um die Nase. In der Luft liegt dieser frische Duft nach Meer, nach Weite, nach Freiheit. In
habe einen salzigen Geschmack im Mund.
Meine Füße berühren
den warmen Sand. Dieses Gefühl, wenn man barfuß ein wenig einsinkt in die weichen Sandkörner, ist eines der besten dieser Welt. Ich laufe an der Brandungslinie entlang. Springe über kleine Muscheln.
Bei jeden Schritt hebe ich mit den Zehen ein wenig Sand in die Luft, der ein Stückchen nach vorne fliegt. Ich schaue zurück und sehe meine Fußabdrücke im feuchten Sand. Blinzele in die Sonne. Atme
das Meer ein. Meer gibt mir
diese ganz spezielle innere Ruhe. Je wilder es tobt desto ruhiger werde ich.Die unbändige geheimnisvolle
Naturgewalt lässt mich immer wieder ehrfürchtig werden und alle meine Sorgen und Bedenken klitzeklein. Es tröstet. Es beflügelt. Ich fühle mich frei und wild und wunderbar. Am Meer habe ich das
Gefühl mich voll und ganz zu spüren im Hier und Jetzt. Einfach nur zu sein. Glücklich zu sein mit dem was ist. Meer ist meine Energiequelle.
10.10.2025
Heute stehen wir früh auf, denn wir wollen den Sonnenaufgang erleben.
Es ist immer wieder zauberhaft, wenn die Natur ein Farbenspiel dichtet.
Der Himmel schenkt uns ein Farbenmeer beim Sonnenaufgang.
Wir stehen da und staunen.
Leider ist dieser magische Moment schnell vorbei.
Aber wir haben ein sehr positives Gefühl, den neuen Tag mit diesem Erlebnis zu beginnen.
Der Himmel verwöhnt uns heute mit einem wunderschönen Wolkenspektakel.
Immer wieder anders und jeder Moment einzigartig.
Wir haben heute einen sonnigen warmen Tag.
Momentan gibt es diese Tage nicht mehr so oft, daher genießen wir sie besonders.
Heute tauche ich zum ersten Mal ins Schwarze Meer ein und spüre das kalte Wasser.
Es prickelt so richtig auf der Haut. Ich mag das sehr. Da spürt man so richtig, dass man lebt.
Wir beenden diesen wunderschönen Tag mit einem Lagerfeuer und netten Leuten.
11.20.2025
Spaziergang am Strand, lesen, Spiele spielen uns die Seele baumeln lassen.
12.10.2025
Mit dem Fahrrad radeln wir heute nach Mangalia.
Dort findet heute der Bauernmarkt statt.
Was für eine farbenfrohe Mischung von Gemüse und eingelegtem Gemüse und Obst erwarten uns.
Wir kaufen Obst, Gemüse, Käse und Wurst.
Sogar lebendige Tiere werden angeboten.
Die Verständigung ist manchmal schwierig.
Die rumänische Sprache ist sehr mit der italienischen Sprache verwandt.
Die Sprache, die am engsten mit rumänisch verwandt ist, das ist die italienische Sprache.
Wie der Name Rumänisch bereits andeutet, wird es zur Untergruppe der romanischen Sprachen gezählt, da es sich ähnlich wie Italienisch, Portugiesisch oder Französisch aus der „Muttersprache“
Lateinentwickelt hat. Wie
aber hat sich das Rumänische aus dem Lateinischen entwickelt?
Die Provinz Dakien, das heutige Rumänien, war von 107 n. Chr. bis 271 n. Chr. Teil des römischen Reiches und wurde in dieser relativ kurzen Zeitspanne von 165 Jahren "romanisiert", d.h.
dieBevölkerung übernahm die Sprache und die kulturellen Erneuerungen der Römer.
Wir laufen nach dem Markt noch am Hafen entlang und entdecken einen schlafenden Schwan.
13.10.2025
Heute wieder nochmals ein richtig schöner sonniger Tag. Daher bleiben wir noch einen Tag hier und genießen das Meer und die Sonne.
14.10.2025
Heute fahren wir weiter nach Bulgarien.
Wir verabschieden uns von Romeo und seinem Reisebegleiter und los geht’s.
Nach ein paar Kilometern erreichen wir die bulgarische Grenze.
Wir brauchen viel Zeit, um für unser Fahrzeug eine Maut zu kaufen.
Da es über 3,5 Tonnen wiegt, können wir immer nur Streckenabschnittsgenehmigungen für 24 Stunden kaufen.
Wir kommen am Spätnachmittag in Kranevo an und finden einen schönen Platz.
15.10.2025
Ein sonniger Morgen erwartet uns.
Wir machen gleich einen Spaziergang am Strand.
Es ist eine sehr schöner breiter Strand mit feinem Sand.
Heute hat sich sogar Manfred ins Wasser gewagt.
Es ist herrlich im erfrischenden Meer zu schwimmen.
Diese Sonne wärmt uns. dass Wasser glitzert.
Dies zählt zu den schönsten Momenten des Lebens.
Später fahren wir weiter nach Varna.
Es ist nicht weit.
Varne ist eine sehr touristische Stadt, der Strand ist nicht so schön.
Wir besuchen am Abend die heißen Thermalquellen direkt neben dem Meer.
Es tut unendlich gut, in das warme Wasser einzutauchen.
Da direkt daneben das Meer ist, kühle ich mich ab und zu im kalten Meer ab.
Das prickelt so richtig auf der Haut.
16.10.2025
Heute verlassen wir Varna und fahren an den Goldstrand.
Ich frage mich, woher der Name kommt?
Der Name leitet sich primär vom Sand ab, der einen goldenen
Schimmer hat und aus zermahlenen Muschelgehäusen entsteht.
Eine
alte Legende erzählt, dass Piraten einen Goldschatz an der Küste vergruben. Die Natur verwandelte das Gold zur Strafe an den Banditen in den goldfarbenen Sand. Dieser Strand ist nur ca 4 km lang und ca 100 m breit.
Der Tourismus versucht das optimale aus diesem Strand zu holen. Ein Hotel reiht an das andere, unzählige Bars und Restaurants.
Man spricht sogar vom Ballermann des Ostens.
Wir fahren nach einem Strandspaziergang weiter nach Kranevo.
Dieser Strand hat uns sehr gut gefallen.
Wir machen gleich einen Strandspaziergang zu einem sehr idyllisch gelegenen Fischbistro.
Dort essen wir absolut leckeren Fisch und Garnelen.